COTTBUS (dpa-AFX) - Um die Tagebaue nach dem Ende des Kohleabbaus in der Lausitz wieder nutzbar zu machen, will das Energieunternehmen Leag vorzeitig einen ersten Betrag von zehn Millionen Euro in eine Zweckgesellschaft einzahlen. Das teilte der Bergbaubetreiber am Freitag mit. Auch für Nachsorgeverpflichtungen in Bezug auf die Lausitzer Tagebaue Jänschwalde und Welzow-Süd sei das Geld eingeplant. Damit komme man der mit dem Land abgeschlossenen Vorsorgevereinbarung schon eineinhalb Jahre vorher nach, erklärte Leag-Vorstandschef Helmar Rendez.

Ursprünglich war dafür eine Frist bis zum 30. Juni 2021 gesetzt. Die Zweckgesellschaft soll bis zur Einstellung der Kohlegewinnung in der Lausitz insgesamt ein Sondervermögen von insgesamt 770 Millionen Euro zur Wiedernutzbarmachung und etwaigen Nachsorge der Tagebaue in Brandenburg bilden./na/DP/nas