NEW YORK (dpa-AFX) - Mehrere US-Behörden prüfen einem Medienbericht zufolge, ob beim Verkauf von Kreditkarten von American Express an Firmenkunden alles mit rechten Dingen zuging. Wegen des Verdachts auf aggressive und irreführende Vertriebsmethoden hätten sowohl das Finanzministerium als auch die Notenbank Federal Reserve und die Einlagensicherung FDIC Untersuchungen eingeleitet, schrieb das "Wall Street Journal" am Donnerstag unter Berufung auf Insider.

Eine offizielle Stellungnahme von American Express gab es zunächst nicht. In dem Bericht wird eine Sprecherin mit der Aussage zitiert, dass es bei dem Unternehmen "robuste" Richtlinien und Kontrollen gebe und Fehlverhalten "nicht toleriert" werde. Nach Informationen des "Wall Street Journal" sollen Verkäufer Kunden Kreditkarten aufgedrängt haben, die diese mitunter gar nicht wollten - angeblich unter anderem mit falschen Angaben zu Gebühren und Prämien./hbr/DP/nas