BERLIN (dpa-AFX) - Angesichts der weiterhin hohen Infektionszahlen müssen sich die Berlinerinnen und Berliner auf neue deutliche Einschränkungen gefasst machen. Wirtschaftssenatorin und Bürgermeisterin Ramona Pop (Grüne) stellte nach der Senatssitzung am Dienstag in Aussicht, dass Geschäfte im Einzelhandel nach Weihnachten vorübergehend schließen könnten. Ausnahmen solle es etwa für Lebensmittelgeschäfte und Drogerien geben. Die Bildungsverwaltung prüfe außerdem eine Verlängerung der Weihnachtsferien über den 4. Januar hinaus, der nach bisheriger Planung der erste Schultag im neuen Jahr wäre. Entsprechende Beschlüsse fällte der Senat zu Corona-Maßnahmen am Dienstag noch nicht.

Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), sei dazu derzeit mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten im Gespräch. Pop kündigte an, Berlin werde sich an die Absprachen halten: "Wir sind bislang immer gut gefahren, dass wir gemeinsam mit den anderen Bundesländern Maßnahmen beraten und auch umgesetzt haben", sagte sie./ah/DP/nas