WIESBADEN (dpa-AFX) - Im Handwerk des Sanitär- und Heizungsbaus ist die Zahl der Beschäftigten binnen zehn Jahren um 9,4 Prozent geschrumpft. In der Branche, die für die Klimawende massenhaft Wärmepumpen und Solarthermieanlagen einbauen soll, waren im vergangenen Jahr noch 275 000 Menschen erwerbstätig, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch berichtete. Zehn Jahre zuvor waren es noch knapp 303 000 Personen gewesen.

Nahezu jeder fünfte Beschäftigte war 2021 zwischen 55 und 64 Jahren alt und dürfte daher in den kommenden Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden. Positiv fiel aber die Zahl der Auszubildenden aus. Sie kletterte im Zehnjahresvergleich um 13,5 Prozent auf 37 600 Menschen. Es handelt sich weiterhin um einen Beruf, der fast ausschließlich von Männern gewählt wird. Nur jede 75. Ausbildungsstelle ging an eine weibliche Bewerberin./ceb/DP/jha