Das Mainzer Unternehmen Biontech ist bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus vorne mit dabei. Der Aktienwert des Biotech Unternehmens konnte sich seit der Verbreitung des Virus verdreifachen. Aktuell steht sie bei 63,73 und konnte heute bereits ein Plus von 3,63 Prozent verzeichnen. Jetzt meldete sich der Biontech Chef mit spannenden Neuigkeiten.

Corona Impfstoff weit fortgeschritten

Bereits mehr als 20 Impfstoffkandidaten werden in klinischen Studien gegen das Coronavirus untersucht. Einer der vielversprechendsten Impfstoffe ist der von dem deutschen Unternehmen BioNTech in Kooperation mit dem amerikanischen Unternehmen Pfizer. Laut dem Biontech– Chef Ugur Sahin könnte der entwickelte Impfstoff bereits im Dezember bereit zur Zulassung sein.

Bereits vor der Zulassung können mehrere Hundert Millionen Dosen hergestellt werden. Bis Ende des nächsten Jahres sogar mehr als eine Milliarde. Eine Kooperation mit dem chinesischen Pharmaunternehmen Shanghai Fosunn Pharmaceutical ermögliche dabei die schnelle Produktion der Impfstoffdosen für den globalen Markt. Derzeit befindet sich der MRNA-Impfstoff noch in der klinischen Phase-II-Studie.

Bei ersten Tests in den USA entwickelten Probanden bereits wirskame Antikörper gegen das Virus. Noch ist jedoch ungeklärt, ob die Antikörper auch gegen eine Infektion mit Sars-CoV-2 schptzen. In der Phase-III-Studie soll dies nun geklärt werden. Hieran werden 30.000 Personen teilnehmen.

Biontech rechnet damit, dass die Phase-III-Studie Ende Juli beginnen und bis Ende des Jahres abgeschlossen werden kann. Bei einem erfolgreichen Ausgang der Studie will das Unternehmen weltweit bei den Aufsichtsbheörden eine Zulassung des Impfstoffes beantragen.

Biontech Chef Sahin warnte jedoch vor zu großen Hoffnungen. Bis eine weltweite Immunität gegen das Virus erreicht sei, könne es zehn Jahre dauern. „Ich gehe davon aus, dass wir mit diesem Virus erst durch sein werden, wenn mehr als 90 Prozent der Weltbevölkerung durch eine Infektion oder einen Impfstoff immunisiert wurden“, ergänzte Sahin