Durch die schwierigen Lagerungsbedingungen des Impfstoffes von Biontech und Pfizer fielen Einsatzbereiche weg. Das könnte sich jetzt durch neue Erkenntnisse ändern.

BioNTech/Pfizer-Impfstoff auch wärmer lagerbar

Nach neuesten Untersuchungen der Hersteller kann der Impfstoff von Biontech und Pfizer zwei Wochen zwischen minus 25 und minus 15 Grad Celsius gelagert werden. Die bisherigen Lagerungsbedingungen zwischen minus 80 bis minus 60 Grad führten zu großem logistischen Aufwand. Insbesondere Kassenärzte stellten die Anforderungen vor Schwierigkeiten. Die neuen Lagerbedingungen eröffnen vielfältigere Einsatzmöglichkeiten.

Kassenärzte wollen den BioNTech/Pfizer Impfstoff verwenden

Durch die höheren Temperaturen bei der Lagerung wäre es nun auch für Kassenärzte möglich, den Corona Impfstoff von Biontech und Pfizer zu verwenden. Voraussetzung dafür ist eine ausreichende Menge an Impfdosen. 

Wann die Impfungen in den Praxen beginnen können, ist demnach noch unklar. Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, sagte dazu im ZDF- Morgenmagazin, dass man in sechs bis acht Wochen mehr Klarheit hätte.

Wirksamkeit macht Hoffnung

Erste Ergebnisse aus Israel und Großbritannien machen Hoffnung, dass der Impfstoff auch gegen die Ansteckung mit dem Corona-Virus schützen soll. Die Daten müssen noch fachlich geprüft werden.

BioNTech Aktie

Trotz großer Konkurrenz auf dem Impf-Markt, bleibt das deutsche Biotechnologieunternehmen zusammen mit dem US-Pharmahersteller Pfizer führend. 

Nach einem Rückgang der Aktie in den letzten sieben Tagen auf 91,97 Euro befindet sie sich heute in einem leichten Plus bei 92,12 Euro.