Unsere beiden heutigen Protagonisten BioNTech und Moderna konnten sich der schwierigen Gemengelage nicht entziehen. Die Kursentwicklungen der beiden Aktien waren in den letzten Tagen und Wochen durch knackige Korrekturbewegungen geprägt. Ein rasches Ende dieser Phase ist nicht auszumachen. Bleiben wir zunächst bei BioNTech.

BioNTech – Vorsicht ist geboten.

Unsere letzte Kommentierung (19.08.) zu BioNTech (WKN: A2PSR2 | ISIN: US09075V1026 | Ticker-Symbol: 22UA) überschrieben wir mit „Das ist gar nicht gut!“. Die Aktie war zuvor an der Widerstandszone 183 US-Dollar / 186 US-Dollar gescheitert und musste im Anschluss den Bruch der eminent wichtigen Unterstützung von 150 US-Dollar hinnehmen.

BioNTech

BioNTech hängt noch dem Rücksetzer unter die 150er Marke aus charttechnischer Sicht noch immer in den Seilen. Zwar kam es bislang noch nicht zu einer Ausdehnung der Bewegung in Richtung 125 US-Dollar, aber dieses Szenario ist keineswegs vom Tisch. BioNTech versuchte in den letzten Handelstagen ein ums andere Mal, über die 150 US-Dollar zurückzukehren, doch ohne Erfolg. Dieses Unvermögen der Aktie sollte zur Vorsicht mahnen. Sollte BioNTech doch noch der Sprung über die 150 US-Dollar gelingen, würde sich für die Aktie die Tür in Richtung 174 US-Dollar öffnen. Auf der Unterseite bleiben die Blicke auf die Unterstützung um 125 US-Dollar gerichtet. Sollte BioNTech darunter abtauchen, würde eine Neubewertung der Lage notwendig werden.

Moderna – Ist die Talfahrt beendet?

Moderna (WKN: A2N9D9 | ISIN: US60770K1079 | Ticker-Symbol: 0QF) erlebte in den letzten Tagen und Wochen ein veritables Kursdebakel. Moderna bekam Anfang August im Bereich von 197 US-Dollar weiche Knie. Gewinnmitnahmen setzten ein und initiierten eine fulminante Talfahrt des Aktienkurses.

Moderna

Mit dem Rücksetzer unter die 150 US-Dollar schlug die Moderna-Aktie zuletzt ein weiteres Kapitel dieser rasanten Korrektur auf. Die 150 US-Dollar hatten sich im Verlauf der letzten Monate eine hohe Relevanz erarbeitet; umso schmerzhafter war dann auch deren Verlust. Wenig überraschend entfaltete das mit dem Verlust der 150 US-Dollar einhergehende Verkaufssignal seine Wirkung. Moderna setzte zwischenzeitlich auf die Marke von 130 US-Dollar auf. Zu einer Ausdehnung der Bewegung in Richtung 120 US-Dollar kam es bislang nicht. Doch solange Moderna keine nachhaltige Entlastung herbeiführen kann, ist dieses Szenario nicht auszuschließen. Eine nachhaltige Entlastung würde sich einstellen, sollte es Moderna gelingen, über die 150 US-Dollar vorzustoßen.

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