ATHEN (dpa-AFX) - Immer wieder lodern Flammen auf, oft begünstigt durch starken Wind: In Griechenland ist der Kampf gegen Waldbrände am Montag in die nächste Runde gegangen. Hoffnung bestand am Morgen für das Feuer, das seit nunmehr fünf Tagen im Nationalpark Dadia im Nordosten des Landes lodert - dort fiel Regen, allerdings nur leicht.

Im Südteil der Insel Lesbos hingegen, wo es seit Samstag brennt, herrschte so starker Wind, dass die Brandherde immer wieder angeheizt wurden. Auch ein großer Waldbrand im Westen der Halbinsel Peloponnes, der am Sonntag ausgebrochen war, dauerte am Montagnachmittag noch an. Zudem brannte es auf der bei Urlaubern beliebten Halbinsel Chalkidiki südöstlich der Hafenstadt Thessaloniki. Und auch nahe der kretischen Hauptstadt Rethymno brach im Laufe des Tages wieder ein Brand aus.

Derweil suchen die griechischen Behörden nach potenziellen Brandstiftern. Auf der Insel Euböa, wo es zuletzt ebenfalls brannte, soll am Montagvormittag ein 60-jähriger Mann festgenommen worden sein. Er stehe nicht nur wegen des jüngsten Brandes auf der Insel, sondern auch wegen anderer Fälle von Brandstiftung unter Verdacht, berichtete die Zeitung "I Efimerida"./axa/DP/nas