LONDON (dpa-AFX) - Der britische Einzelhandel hat sich im Juli weiter von den heftigen Rückschlägen in der Corona-Krise erholt. Die Umsätze der Branche stiegen gegenüber dem Vormonat um 3,6 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Freitag in London mitteilte. Analysten hatten mit einem geringeren Anstieg von im Schnitt 2,0 Prozent gerechnet.

Verglichen mit Februar, als die Pandemie Großbritannien noch nicht fest im Griff hatte, liegen die Umsätze 3,0 Prozent höher. Allerdings fällt die Entwicklung im Detail sehr unterschiedlich aus: So liegen die Erlöse aus dem Benzinverkauf immer noch 11,7 Prozent unter Vorkrisenniveau. Die Umsätze mit Bekleidung liegen sogar ein Viertel unter ihrem Niveau von Februar. Dagegen gehören die Online-Händler zu den Gewinnern, sie können derzeit gut 50 Prozent mehr umsetzen als vor der Krise./bgf/jha/