ESSEN (dpa-AFX) - Das Kundengeschäft in Großbritannien steht beim Energieversorger Eon <DE000ENAG999> unter Druck. Das Ergebnis dort sank im ersten Quartal wegen des scharfen Wettbewerbs sowie der im vergangenen Spätherbst eingeführten Preisobergrenzen erheblich, wie das Unternehmen am Montag in Essen mitteilte. Auch im deutschen Markt verzeichnete Eon Rückgänge. Da auch die Ergebnisse im Netzgeschäft sanken, ging das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) des Konzerns um 8 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro zurück. Der Konzernüberschuss wurde mit 393 Millionen mehr als halbiert, bereinigt ergab sich ein Minus von 11 Prozent auf 650 Millionen Euro.

Die Jahresprognose bekräftigte der Konzern. Die geplante Übernahme des Konkurrenten Innogy <DE000A2AADD2> sieht Eon im Zeitplan und zeigte sich zuversichtlich, die erforderlichen Genehmigungen in der zweiten Jahreshälfte zu erhalten. Die EU-Kommission prüft die Übernahme vertieft und will bis Ende August darüber entscheiden./nas/stk