DORTMUND (dpa-AFX) - Borussia Dortmund kommt die Corona-Krise teuer zu stehen. Wie der an der Börse notierte Fußball-Bundesligist am Montag in einer Ad-Hoc-Mitteilung bekanntgab, wird für das Geschäftsjahr 2019/20 ein Verlust von rund 45 Millionen Euro erwartet. Im Vorjahr blieben noch rund 17,4 Millionen Euro an Nettogewinn hängen. Allerdings steht der Ausblick "unter dem Vorbehalt werterhellender Tatsachen sowie möglicher weiterer Transfererträge".

Der mögliche Fehlbetrag sei auf die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zurückzuführen, die "alle Einnahmen- und Erlösfelder von Borussia Dortmund betroffen" habe. Vor allem die Spiele seit dem Bundesliga-Wiederbeginn ohne Zuschauer kosteten Einnahmen. Darüber hinaus seien "Minderungen und/oder Rückerstattungen von Werbe- und VIP-Hospitalityerlösen erfolgt".

Dank der gute Ertragslage in den vergangenen Geschäftsjahren und eines zum 30. Juni 2019 vorhandenen Konzerneigenkapitals in Höhe von rund 355 Millionen Euro sieht sich der BVB jedoch gewappnet, die erwarteten Verluste zu tragen./bue/DP/stw