MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der IT-Dienstleister Cancom ist im zweiten Quartal infolge der Corona-Pandemie deutlich unter Druck gekommen. Der Umsatz sank wegen eines Einbruchs im Geschäft mit IT-Systemen im Jahresvergleich um 8,6 Prozent auf 372 Millionen Euro, wie das MDax-Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte. Dabei federten Zukäufe das Minus ab. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen rutschte sogar um 29,5 Prozent auf 20,1 Millionen Euro ab.

Konzernchef Rudolf Hotter hatte bereits im Juni angedeutet, dass die Monate April und Mai unter der Pandemie leiden würden. Unter dem Strich stand im zweiten Quartal ein Gewinnrückgang von 40 Prozent auf 7,7 Millionen Euro. Bei der Prognose eines moderaten Umsatz- und Ergebniswachstums bleibt das Management. Hotter rechnet auch mit Aufholeffekten im zweiten Halbjahr./men/stk