PEKING (dpa-AFX) - Die zuletzt von den USA beschlossenen Zölle sind laut China eine Verletzung von Absprachen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. China sei daher dazu gezwungen, entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen, heißt es in einer Mitteilung des chinesischen Finanzministeriums vom Donnerstag. In der kurzen Mitteilung wurden allerdings keine konkreten Maßnahmen genannt.

Trumps Regierung hatte Anfang August neue Strafzölle von 10 Prozent auf chinesische Importe im Wert von rund 300 Milliarden US-Dollar angekündigt. Diese sollten ursprünglich von September an in Kraft treten. Die US-Regierung verschob allerdings am Dienstag die neuen Strafzölle auf zahlreiche Konsumgüter - darunter etwa Smartphones, Laptops und Spielzeug - überraschend bis zum 15. Dezember./jsl/jkr/fba