Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, machte keinen Hehl aus dem Zweck des Gesetzes "zur Schaffung hilfreicher Anreize für die Herstellung von Halbleitern für die USA" (CHIPS Act - Creating Helpful Incentives to Produce Semiconductors for America) - das diese Woche vom Kongress verabschiedet werden soll. Ziel ist es, die Halbleiterinvestitionen zukünftig in den USA stattfinden zu lassen, statt in China und gleichzeitig das Wachstum vom China zu bremsen. Seit 1990 ist der Weltmarktanteil bei der Chipproduktion der USA von gut 40% auf 12% gesunken und damit die Abhängigkeit vom Ausland extrem gestiegen. Doch die globale Verflechtung der Chipindustrie kann damit kurzfristig nicht verändert werden, denn bei mehr als 1.000 Arbeitsprozessen bis zur Erstellung eines Chips sind bisher im Schnitt mehr als 70 grenzüberschreitende Arbeiten notwendig.

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Quelle: derfinanzinvestor.de