Die steigenden Strompreise an der Leipziger Strombörse treiben bei immer mehr Unternehmen die Schweißperlen auf die Stirn. In den vergangenen Monaten hat sich der Großhandelspreis für Strom mehr als verdoppelt und notiert bereits über 70 EUR pro Megawattstunde. Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI, sagte bereits: „Der Anstieg der Großhandelspreise für Strom ist für die Industrie eine riesige Belastung.“ Neben dem gestiegenen Weltmarktpreis für Erdgas hätten sich durch den CO2-Preis von 50 EUR je Tonne Erzeugungskosten für Gaskraftstrom um 2 Cent/kWh, bei Steinkohlestrom um 4 Cent/kWh und für Braunkohlestrom um 6 Cent/kWh verteuert. Und der Preis für CO2-Zertifikate könnte sich je nach politischer Ausrichtung noch drastisch steigern. Für das Rückgrat der Deutschen Industriewirtschaft heißt das mittel- und langfristig nichts Gutes.

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Quelle: derfinanzinvestor.de