Coca Cola ist heute nicht weg denkbar. Ob im Sommer, im Restaurant, als Koffein-Boost oder als Alternative zu Bier. Doch der anhaltende Trend zu gesunder Ernährung und Verzicht auf Zucker stellen Herausforderungen für das bekannte Getränk.

Coca Cola ist sich dieser Herausforderung bewusst und steigt statt dessen auf Expansionskurs. Allerdings nicht mit Cola, sondern mit Kaffee. Vor einem Jahr wurde die Kaffeekette Costa Coffee übernommen. Costa Coffee ist im Vergleich zu Starbucks zwar sehr klein, doch das möchte Coca Cola nun ändern. Fallende Umsätze und rückläufiges Interesse an zuckrigen Getränken zwingen den Konzern dazu, andere Produkte zu stärken. Während von Zuckersteuer, Verbot von zickigen Getränken und ein Trend zu gesunden Flüssigkeiten die Rede ist, hat sich Coca Cola noch etwas anderes überlegt. Coca Cola machte sich an andere Getränke, wie Wasser, Säfte und co. Doch die Zukunft sehen sie in Kaffee. Kaffee ist beliebt wie eh und je.  Coca Cola beabsichtig nun Costa Coffee in zehn europäische Länder zu bringen und eine Alternative zu Starbucks zu bieten. Derzeit ist Costa Coffee besonders stark in Großbritannien, wo die Kette herkommt. Doch es gibt andere interessante Märkte, wie z.B. die Schweiz. Die Schweiz hat den drittgrößten Kaffeekonsum pro Einwohner in der Welt. Costa Coffee ist auch in China stark vertreten. Hier in Deutschland gibt es allerdings erst drei Filialen. 

Die Kaffeekette hat sich Coca Cola 5,1 Milliarden Dollar kosten lassen. Coca Cola beabsichtigt auch in das Geschäft mit Kaffee aus Dosen und Kaffeekapseln zu einzusteigen. Kaffeekapseln haben sich für verschiedene Firmen sehr lukrativ gezeigt.

Falls Coca Cola Erfolg hat mit seinen Plänen, ist eine Steigerung der Dividende nicht auszuschließen. Die Aktie steigt kontinuierlich und ist zufriedenstellend. Die Zukunft bleibt interessant.