An der Coinbase-Aktie (WKN: A2QP7J) dürften sich auch weiterhin die Geister scheiden. Offensichtlich gibt es so manche Probleme. Schließlich liegt die Aktie alleine in den vergangenen 52 Wochen und mit Blick auf das Rekordhoch über 80 % im Minus.

Allerdings gibt es jetzt eine neue brisante Wendung: Offenbar reicht es einer Starinvestorin mit Blick auf die Coinbase-Aktie, die eigentlich sehr überzeugt von der Chance gewesen ist. Warum? Darüber können wir nur spekulieren. Aber schauen wir erst einmal darauf, was passiert ist.

Coinbase-Aktie: Zumindest ein bisschen die Position trimmen!

Wie wir mit Blick auf die aktuellen Kommentare feststellen können, hat Cathie Wood in der Woche vom 25. Juli bis zum 30. Juli offenbar einige Aktien der Kryptohandelsplattform verkauft. Am Dienstag sind es zum Beispiel 1,4 Mio. Anteilsscheine gewesen, die einem Gegenwert von über 50 Mio. US-Dollar entsprechen dürften. Das ist gewiss nicht wenig, keine Frage.

Aber was ist der Gamechanger bei der Coinbase-Aktie? Darüber können wir natürlich nur spekulieren. Vielleicht ist es auch einfach, dass sie andere, attraktivere Möglichkeiten sieht. Im Endeffekt gibt es jedoch auch operative Probleme, die die Growth-Story belasten.

So leidet die Coinbase-Aktie zuletzt, weil Mitarbeiter und Management gegeneinander agierten, was sogar öffentlich geworden ist. Es steht der Vorwurf im Raum, dass sich das Management verspekuliert hat, was den eigenen NFT-Marktplatz angeht. Zudem zeigen einige Indikatoren, dass die Plattform Marktanteile im globalen Kryptohandel verliert. Konkurrenten wie Binance.US eröffnen außerdem den Preiskampf-Tango. Das ist eine Menge, wo es zuletzt nicht unbedingt sehr gut lief.

Abwarten, ob das unternehmensorientierte Gründe hat

Bemerkenswert ist, dass Cathie Wood mit ihrem Ark Innovation ETF alleine 1,1 Mio. Anteilsscheine von Coinbase veräußert hat. Das ist wirklich kein geringes Aktienpaket. Foolishe Investoren sollten oder können das entsprechend würdigen. Es ist jedenfalls ein Indikator dafür, dass es die maximale Überzeugung in dem Volumen nicht unbedingt gegeben hat. Das ist ein Take-away-Part, den ich jedenfalls mitnehme.

Trotzdem ist die Chance bei der Coinbase-Aktie noch vergleichsweise groß. Mit einem global zunehmenden Handelsvolumen bei Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum und selbst konstanten Marktanteilen kann die Growth-Story intakt sein. Zwar gibt es keine unbedingte Pricing Power, eigentlich sogar eher das Gegenteil. Aber eben eine Chance in einem neuen Markt. Wobei das Management einen qualitativen Ansatz wählt. Nicht unbedingt den günstigsten. Aber einen, der auf Wachstum durch Mehrwertservices setzt. Das kann langfristig durchaus aufgehen.

Der Artikel Coinbase-Aktie: Jetzt wird’s der Starinvestorin zu viel! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Coinbase.

Motley Fool Deutschland 2022

Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst (CMFMrClock)


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