Gerade einmal seit einer Woche an der Börse und schon verabschiedet sich die Coinbase-Aktie am Freitag wieder unfreiwillig vom Parkett. Was passiert ist und wie es mit der beliebten Handelsplattform weitergeht, lesen sie hier.

Deutsche Börse stellt Handel ein 

Am Mittwoch gab die Deutsche Börse bekannt, dass der Handel mit den Wertpapieren von Coinbase auf Xetra und an der Frankfurter Wertpapierbörse ab Freitag ausgesetzt wird. Der Grund dafür sind fehlende Stammdaten, ein fehlerhafter LEI-Code. Laut einer Sprecherin der Deutschen Bank sei der beim Börsengang verwendete LEI-Code von Coinbase nicht der entsprechenden Gesellschaft zuzuordnen. Der LEI-Code ist ein 20-stelliger, individueller Code, der dem Wertpapier zugeordnet wird und ist notwendig für den Handel in Europa.

Wie geht es weiter

Ab Freitag können dann an keiner deutschen Börse mehr Coinbase Papiere ver- oder gekauft werden. Damit der Handel wieder aufgenommen werden kann, muss Coinbase einen neuen Code beantragen.

Coinbase-Aktie

Nach dem Börsendebüt vor einer Woche schoss die Coinbase-Aktie direkt über 400 USD und verzeichnete ein Plus von mehr als 30 Prozent am ersten Tag. Zu einem Referenzpreis von 250 USD hatte Coinbase knapp 115 Millionen Aktien an der US-Techbörse Nasdaq ausgegeben. 

Seitdem geht es für die Aktie zwar tendenziell nach unten, sie befindet sich mit rund 315 USD aber immer noch deutlich über dem Referenzniveau. Doch die Börsennews-Nutzer sind vom kommenden Handelsstopp verunsichert.

Börsennews-Community zieht Notbremse

Die heutige Meldung der Deutschen Börse hat die Börsennews-Community aufgeschreckt und viele Anleger sind verunsichert, so wie Nutzer Segel: “Wirklich ein sehr turbulenter Einstieg in die Börse… Ich bin noch hin und her gerissen… Wenn der Betrag pro Aktie über 150 Euro sinken sollte bis Freitag… Dann kaufe ich nochmal… Aber kann auf jeden Fall schief gehen”. Einigen ist der Ausgang für Coinbase an der Deutschen Börse aber zu Ungewiss und sie haben mit Verlust verkauft. “Bin raus mit 350 Miesen. Ist mir zu heiss”, schreibt Nutzer*in Ännchen und auch WallstreetKing ist das Risiko zu groß: “Vom Investment wurde Zockerei. Und ich bin kein Zocker”.