Die Commerzbank-Aktie (WKN: CBK100) sorgt weiterhin für eine durchwachsene Performance. Alleine mit Blick auf den aktuellen Aktienkurs von 5,55 Euro können wir festhalten: Investoren, die seit Jahren oder Jahrzehnten an der Aktie festhalten, besitzen keine sonderlich hohe Rendite.

Ein weiterer, möglicherweise der größte Konzernumbau in der jüngeren Geschichte soll hier Abhilfe leisten. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Foolishe Investoren dazu wissen müssen. Sowie, ob das ein Schritt in Richtung Zukunft ist.

Commerzbank-Aktie: Den Konzernumbau im Blick

Wie das Management bekannt gegeben hat, soll ein weiteres Mal das Filialnetz ordentlich ausgedünnt werden. Im Rahmen des aktuellen Konzernumbaus der Commerzbank-Aktie sollen 350 der ca. 800 Filialen geschlossen werden. Zudem sollen insgesamt bis zu 10.000 Mitarbeiter entlassen werden. Keine Frage: Das ist ein großer Schritt.

In Deutschland soll demnach rund ein Drittel der Beschäftigten betroffen sein. Auch dieses Verhältnis dürfte die Tragweite des Konzernumbaus unterstreichen. Unterm Strich sollen Kosten in Höhe von 1,4 Mrd. Euro eingespart werden. Das entspricht wohl ca. einem Fünftel der aktuellen Kostenbasis, der die kriselnde Bank-Aktie noch im Jahr 2020 besessen hat.

Zeitlich visiert das Management dieses Mal eine Periode bis zum Jahr 2024 an. Das heißt, in den nächsten drei Jahren könnte ordentlich Bewegung in die Commerzbank-Aktie kommen. Beziehungsweise in das Filialnetz sowie die Mitarbeiterstruktur und auch die Kosten, die die Commerzbank-Aktie derzeit noch hat.

Fokus auf das Digitalgeschäft

Mit diesen Einschnitten beim Personal und den Filialen könnte sich die Commerzbank in der Tat in Richtung Zukunft orientieren. Wie wir ebenfalls mit Blick auf die Nachrichtenlage der vergangenen Monate und Quartale erkennen können, sticht hier ein weiteres Merkmal im Rahmen des Konzernumbaus hervor: die Fusion mit der Direktbank-Tochter Comdirect.

Das Eindampfen des Filialnetzes und das Entlassen einiger Mitarbeiter könnte die Commerzbank daher womöglich auf Effizienz trimmen und dem Digitalgeschäft den Vorrang gewähren. Wobei auch das natürlich kein Selbstläufer ist. Möglicherweise hat das Management zu lange auf klassische Bankleistungen und Filialen gesetzt. Der Konzernumbau beweist, dass hier einiges noch rückgängig gemacht werden muss.

Ob diese neue Perspektive des neuen Managements der Commerzbank-Aktie eine attraktive Perspektive verpasst? Das sollten Foolishe Investoren insgesamt kritisch hinterfragen. Fest steht jedenfalls auch, dass digitale Zahlungsdienstleistungen und Möglichkeiten zur Geldverwaltung nicht neu sind. Andere innovative Akteure strömen ebenfalls auf den Markt.

Commerzbank-Aktie: Es gibt bessere Alternativen

Auch mit Blick auf die Performance der Commerzbank-Aktie und die bisherigen Konzernstrategien bin ich skeptisch, ob das für einen nachhaltigen Turnaround reicht. Gerne lasse ich mich eines Besseren belehren. Für den Moment setze ich im Markt der digitalen Zahlungsdienstleistungen jedoch auf andere Alternativen.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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