Der gestrige Feiertagshandel (21.05.) gestaltete sich durchaus schwierig. Die Aktienmärkte wirk(t)en nervös. Insofern bestärkt uns der gestrige Handelsverlauf einmal mehr in der Annahme, dass sich die Aktienindizes in einer wichtigen Phase befinden. Die Indizes müssen neue Akzente auf der Oberseite setzen, um das Gespenst einer drohenden Korrekturwelle zu vertreiben.

Das gilt im Allgemeinen, aber auch im Besonderen für die Aktie der Commerzbank (WKN: CBK100 | ISIN: DE000CBK1001 | Ticker-Symbol: CBK).

coba chart

Diese musste unlängst eine Schrecksekunde überstehen, als sie durch die Marke von 3,0 Euro rauschte und erst im Bereich des im März markierten Tiefs zum Stehen kam. Immerhin gelang es dem Wert, ausgehend von den 2,82 / 2,83 Euro eine Erholung zu initiieren. Diese erlangte rasch Relevanz, nachdem die Marke von 3,0 Euro sowie die 38-Tage-Linie zurückerobert werden konnte. Diese Erholung ist sicherlich wohlwollend zur Kenntnis zu nehmen, aber sie ist eben noch ein Muster ohne Wert. Um das Thema Bodenbildung entscheidend voranzubringen, muss die Commerzbank-Aktie über die Zone 3,5 / 3,8 Euro laufen. Bislang scheinen bereits die 3,5 Euro eine „einschüchternde Wirkung“ auf die Aktie zu haben, denn zuletzt blieben Vorstöße auf 3,5 Euro aus. Wie könnten sich die nächsten Tage bzw. Wochen für die Aktie gestalten? Seit Wochen dominiert eine mittlerweile stark ausgeprägte Seitwärtsbewegung. Die Zone 3,8 / 3,5 Euro auf der Oberseite sowie die Zone 3,0 / 2,83 Euro auf der Unterseite haben sich über die letzten Wochen eine hohe Relevanz erarbeitet. Insofern könnte ein Ausbruch über eine der beiden Zonen ein starkes Signal liefern. Zumindest kurzfristig ist jedoch wohl von einer Fortsetzung der Seitwärtsbewegung in den Grenzen 2,83 / 3,00 Euro bis 3,5 / 3,8 Euro auszugehen. Die Aktie der Deutschen Bank (WKN: 514000 | ISIN: DE0005140008 | Ticker-Symbol: DBK) macht unserer Meinung nach aus charttechnischer Sicht einen etwas besser Eindruck.

deutsche bank chart

Zwar musste die Aktie kürzlich ebenfalls eine Schrecksekunde verkraften, als sie unter die 6,0 Euro abtauchte und so eine Ausdehnung der Bewegung auf 5,4 Euro drohte. Letztendlich gelang es ihr jedoch zügig, eine Gegenbewegung in Gang zu bringen. Die eminent wichtigen 6,35 Euro wurden zurückerobert und die Marke von 7,0 Euro ins Visier genommen. Das wird nun die eigentliche Bewährungsprobe für die Aktie sein. Der Bereich 7,0 / 7,3 Euro inkl. der 200-Tage-Linie muss überwunden werden, um sich weiteres Aufwärtspotenial zu erschließen. Auf der Unterseite sollte es hingegen nicht mehr signifikant unter die 6,0 Euro gehen. In diesem Bereich treffen eine wichtige Horizontalunterstützung, die 38-Tage-Linie sowie der kurzfristige Aufwärtstrend (grün) zusammen.

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