Gerade noch rechtzeitig vor dem Beginn der diesjährigen Explorationssaison (Ende Mai) auf seinen beiden Projekten Ryberg und Maestersvig in Ost-Grönland hat Conico Ltd. (ASX: CNJ; FRA: BDD) eine aktualisierte Unternehmenspräsentation veröffentlicht. Die 25seitige Darstellung fasst sämtliche Erkenntnisse zusammen, die im Verlauf der vorigen Saison gewonnen worden sind. Besonders aufschlussreich ist die vollständige Übersicht über alle Ziele auf Ryberg, die zur einfacheren Orientierung mit Zahlen von 1 bis 6 durchnummeriert sind.

Offensichtlich stehen alle Ziele auf Ryberg im Zusammenhang mit zwei tiefreichenden Bruchkanten, die sich auf der Karte der magnetischen Messungen leicht von Süd-Osten in süd-westliche Richtung verfolgen lassen. Diese Brüche stammen aus der Zeit der Entstehung des Atlantiks. Die Verschiebung der Bruchkanten reicht vertikal einen Kilometer tief, lateral sind es vier Kilometer. Solche tiefreichenden Schwachstellen gelten als hervorragende Leiter für magmatisches Material aus der Tiefe. Deshalb war die erste projektweite Erfassung der magnetischen Daten transformativ für das Verständnis von Ryberg. (siehe Abbildung 1). Die Präsentation widmet jedem Ziel ein bis zwei Seiten. Insbesondere beim Miki-Dyke wird nochmals klar, dass man in der vergangenen Saison am Ziel vorbeigebohrt hat – das eigentliche Ziel also noch gar nicht getestet worden ist. Für andere Ziele wie für Pyramid oder Qiterpiaaneq gibt es bis dato ausschließlich luftgestützte Daten. Auf keines von beiden Zielen hat je ein Mensch seinen Fuß gesetzt. Das wird in dieser Saison – und vermutlich schon im Juni - erstmals der Fall sein.

Conico Abbildung 1 Transformativer Blick auf Ryberg 

Abbildung 1: Transformativer Blick auf Ryberg. Die Lage der identifizierten Anomalien passt zum Modell der beiden Bruchkanten, die sich durch Ryberg ziehen.

Ebenfalls noch nicht in dieser Form zu sehen war die detaillierte Gesamtübersicht zum Projekt Maestersvig. (Abbildung 2), 600 Kilometer nördlich von Ryberg.

Conico Abbildung 2 Maestersvig Projekt mit der historischen Zinkmine Blyklippen 

Abbildung 2: Maestersvig Projekt mit der historischen Zinkmine Blyklippen (übersetzt „Bleifelsen“)

Auf der Maestersvig-Karte ist ein 13 Kilometer langer Trend eingezeichnet (siehe weißer Pfeil), von dem man annimmt, dass sich die Zink-Blei-Vererzung der ehemaligen Blyklippen Mine dort fortsetzen könnte. Weiter östlich könnte sich eine Parallelstruktur (zwischen Nudal und Oksedal) befinden. Auch diese Struktur wird während der diesjährigen Bohrkampagne getestet werden.

Hier geht es direkt zur Präsentation: https://app.sharelinktechnologies.com/announcement/asx/578559a4e8f8dba22d3ef997fe0a07c1

Fazit: Conico steht am Beginn einer bemerkenswerten Saison. Es wird Ergebnisse aus drei Projekten geben: Ryberg, Maestersvid und auch vom australischen Joint Venture Mount Thirsty, das durch die Entdeckung des Nachbarn Galileo neu in den Fokus geraten ist. Mehr Bohrungen auf mehr Projekten erhöhen schon statistisch die Erfolgswahrscheinlichkeit. Ein Company-Maker-Bohrloch würde den Aktionären schon reichen…

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