BABENHAUSEN (dpa-AFX) - Der Autozulieferer Continental hat mit seinen neuartigen OLED-Displays für den Autoinnenraum einen ersten Großauftrag an Land gezogen. Mit einem gesamten Auftragsvolumen von rund einer Milliarde Euro kommen die Displays in ein volumenstarkes Serienfahrzeug eines globalen Autobauers, wie der Dax -Konzern am Dienstag im hessischen Babenhausen mitteilte. Der Serienstart ist für 2023 geplant. Eine Modellgeneration von Autos erstreckt sich in aller Regel über sieben bis acht Jahre. Die Conti-Aktie legte am Vormittag um 2,5 Prozent auf 104,82 Euro zu.

Für Conti ist der Umschwung weg von mechanischen Anzeigen wie Tachometern im Auto hin zu Display-Lösungen wichtig. Ursprünglich wollte der Konzern das Werk im südhessischen Babenhausen im Rahmen seines Spar- und Strukturprogramms bis 2025 schließen. Die Produktion soll nach einer Einigung mit den Arbeitnehmervertretern nun aber erst Ende 2028 auslaufen. Forschung und Entwicklung für Anzeige- und Bedientechnologien sowie Teile der Verwaltung sollen am Standort erhalten bleiben./men/jha