TIFLIS (dpa-AFX) - Wegen steigender Corona-Neuinfektionen in der Südkaukasus-Republik Georgien ist der Nahverkehr in den Städten des Landes weitgehend eingestellt worden. Bis Dienstag nächster Woche sollen die meisten Linienbusse in den Depots bleiben, um so eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, wie die Behörden in der Hauptstadt Tiflis am Montag mitteilten.

Zudem gilt ein Besuchsverbot auf Friedhöfen für einige Tage. Rund um das orthodoxe Osterfest gehen viele Gläubige an die Gräber ihrer Verstorbenen. Wer sich nicht daran hält, muss bis zu 500 Euro Strafe zahlen.

In Georgien am Schwarzen Meer gab es zu Wochenbeginn laut offizieller Statistik mehr als 500 Neuinfektionen. Mehr als 300 000 der 3,7 Millionen Einwohner haben sich seit Beginn der Pandemie vor einem Jahr infiziert. Zuletzt habe es wieder mehr Erkrankungen gegeben, hieß es. Deshalb seien die Feiertage rund um den 1. Mai um eine Woche verlängert worden./cht/DP/stw