HAMBURG (dpa-AFX) - Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Reisebeschränkungen haben beim Hamburger Flughafen erstmals seit mindestens 25 Jahren zu einem Verlust geführt. Insgesamt sei im schwierigsten Geschäftsjahr der Nachkriegsgeschichte ein Defizit von 113 Millionen Euro aufgelaufen, teilte Flughafenchef Michael Eggenschwiler am Montag in Hamburg mit. Die Zahl der Passagiere sei im Corona-Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um fast 74 Prozent auf rund 4,6 Millionen eingebrochen. Alle Hoffnungen von Deutschlands ältestem Flughafen lägen nun auf dem Sommergeschäft - wobei die erwartete Passagierzahl für 2021 bereits um eine Million auf nun 7,5 Millionen gesenkt worden sei. Mit einem Ende der Krise rechnet Eggenschwiler nach eigenen Angaben im Jahr 2023./klm/DP/men