ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat im vergangenen Jahr wegen der Folgen der Corona-Krise und den Kosten für alte Rechtsstreits weniger verdient. Der Überschuss sei um 22 Prozent auf 2,7 Milliarden Franken (2,5 Mrd Euro) gesunken, teilte die Bank am Donnerstag in Zürich mit. Ein Grund für den Gewinnrückgang war die auf fast 1,1 Milliarden Franken erhöhte Vorsorge für Kreditausfälle infolge der Corona-Pandemie. 2019 hatte der Wert noch bei lediglich 324 Millionen Franken gelegen.

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Steuern sei um sechs Prozent auf 4,4 Milliarden Franken gestiegen, zudem zogen die operativen Erträge an. Das Ergebnis fiel besser aus, als Experten erwartet hatten. Zudem sei der Start ins laufende Jahr sehr gut gewesen, sagte der seit kurzem amtierende Konzernchef Thomas Gottstein, der vor allem auf den Ausbau der Vermögensverwaltung setzt./zb/stk