Die Deutschen galten bislang als klassische Sparernation, die am liebsten einen großen Bogen um Wertpapiere macht. Die Aktionärsquote betrug im vergangenen Jahr gerade einmal 6,5 Prozent – im weltweiten Vergleich ist das ein niedriger Wert. Doch das Corona-Virus hat nicht nur unseren Alltag, sondern auch die Finanzmärkte auf den Kopf gestellt.

Nach einem dramatischen Kurseinbruch Mitte Mai, haben die meisten Papiere kräftig zugelegt. Der Goldpreis kletterte Ende Juli sogar auf ein neues Allzeithoch. Viele Anleger haben ihre Chance in der Krise erkannt und günstig in attraktive Marken investiert. Das Besondere dabei: Umfragen von verschiedenen Medien zeigen, dass allein in Deutschland bis zu 500.000 Menschen erstmals ein Depot eröffnet und Aktien gekauft haben. Die Aktionärsquote dürfte also in kürzester Zeit deutlich angestiegen sein. Die hiesigen Broker vermelden regelmäßig neue Rekordzahlen und zwar sowohl im Hinblick auf die eröffneten Konten als auch bei der Anzahl der Trades.  … weiterlesen