FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen sind am Donnerstag mit Kursverlusten in den Handel gegangen. Der richtungsweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future fiel zu Handelsbeginn um 0,18 Prozent auf 173,92 Punkte. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten mit minus 0,29 Prozent.

Die Zehnjahresrendite bewegt sich weiterhin in der Nähe ihres höchsten Standes seit Mitte 2020. Auslöser des Zinsanstiegs sind höhere Inflations- und Wachstumserwartungen in den USA. Dort treibt das von der Regierung geplante Konjunkturpaket mit einem anvisierten Umfang von 1,9 Billionen US-Dollar. In den USA rangieren die Renditen auf einem einjährigen Höchststand.

Am Donnerstag stehen einige Konjunkturdaten auf dem Programm, allerdings überwiegend aus der zweiten Reihe mit meist geringerer Marktrelevanz. Bedeutung dürfte vor allem Auftragszahlen aus den USA zukommen, da sie als Richtschnur für die Investitionen der Unternehmen betrachtet werden.

Außerdem werden amerikanische Wachstumszahlen zum Schlussquartal 2020 erwartet, es handelt sich jedoch um eine zweite Schätzung./bgf/jkr/zb