Die Aktienmärkte sehen der anstehenden Quartalsberichtssaison offenkundig mit einer gehörigen Portion Optimismus entgegen; zumindest lässt sich die aktuell sehr robuste Vorstellung der Indizes in diese Richtung interpretieren. Die (US-)Quartalsberichtssaison steht ins Haus. Traditionell werden die Banken den Beginn der Berichtssaison in den USA dominieren. Mit der Citigroup und JPMorgan Chase & Co. steigen bereits am heutigen Dienstag (13.10.) zwei Schwergewichte in den Ring. Am Mittwoch folgen dann unter anderem die Bank of America und Goldman Sachs. Mit anderen Worten: In den nächsten Tagen sind auch Impulse auf unseren heutigen Protagonisten – die Deutsche Bank – zu erwarten.

Das Chartbild

Bleiben wir zunächst bei den charttechnischen Aspekten der Deutsche-Bank-Aktie (WKN: 514000  ISIN: DE0005140008  Ticker-Symbol: DBK). Zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung am 23.09. stand der eminent wichtige Unterstützungsbereich um 7,0 Euro im Fokus. Dem Test dieser Zone ging ein veritabler Rücksetzer voraus. Das vermeintlich rettende Ufer, das man in den Bereich von 8,0 Euro verorten kann, geriet damals so langsam außer Sicht.  In den darauffolgenden Handelstagen wurde es spannend. Die Aktie musste zunächst eine Schrecksekunde verkraften. Die Deutsche Bank durchbrach die 7,0 Euro und nahm Kurs auf den knapp darunter verlaufenden Unterstützungsbereich um 6,7 Euro. Hier gelang es dem Wert jedoch, eine Gegenbewegung auf die Beine zu stellen. Rasch gelang die Rückkehr über die 7,0 Euro. Allerdings stand diese Zone noch eine gewisse Zeit im Fokus, ehe sich die Deutsche-Bank-Aktie von ihr lösen konnte.

Deutsche-Bank-Aktie

Gerüchteküche brodelt

Das Thema Fusionen und Übernahmen beschäftigt gegenwärtig die europäische Bankenlandschaft. Die Deutsche Bank nimmt hierbei eine interessante Doppelrolle ein. Zum einen könnte sie als Käufer agieren, zum anderen wird sie aber auch immer wieder als potentielles Übernahmeziel gehandelt. Als die Deutsche Bank kürzlich bekannt gab, ihr Filialnetz ausdünnen zu wollen, um Kosten zu sparen, sahen einige Marktakteure darin auch eine wichtige Maßnahme, um sich für eine etwaige Fusion / Übernahme „aufzuhübschen“. Man muss abwarten, in welche Richtung sich das Ganze letztendlich entwickeln wird.

Kurzum

Die Aktie der Deutschen Bank zeigt sich in den letzten Handelstagen von ihrem Ende September erlittenen Rückschlag gut erholt. Aus charttechnischer Sicht muss der Wert jedoch nachsetzen. Im Fokus steht nach wie vor der Bereich von 8,0 Euro. Ein signifikanter Vorstoß über die 8,0 Euro würde die Deutsche-Bank-Aktie entscheidend voranbringen. Bislang tut sie sich ein wenig schwer damit. Auf der Unterseite hat die Zone 7,0 / 6,7 Euro aus unserer Sicht nun zentrale Bedeutung. Sollte es darunter gehen, muss die Lage neu bewertet werden.

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