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Nachdem die beiden letzten Handelswochen überaus schwach starteten, schwante den Marktakteuren auch in Bezug auf den gestrigen Montag nichts Gutes. Der Start war einigermaßen holprig, doch dann fing sich der deutsche Aktienmarkt. Um bereits eine neue Stabilität auszurufen, ist es sicherlich noch etwas verfrüht, doch der Wochenauftakt weckt immerhin die leise Hoffnung darauf. Nach den massiven Kursverlusten der letzten Handelstage bzw. -wochen ringen auch die Aktien der Deutsche Bank und der Commerzbank um Stabilität. Der Finanzsektor bekam die negativen Auswirkungen des Ausverkaufs hart zu spüren. Eine (kleine) Chance auf das vorläufige Ende der Talfahrt ist zumindest aufgrund der jüngsten Kursentwicklung da. Überbewerten sollte man das Ganze freilich noch nicht. Die nächsten Handelstage werden diesbezüglich weitere Aufschlüsse liefern. Schauen wir zunächst auf die Aktie der Commerzbank (WKN: CBK100 | ISIN: DE000CBK1001 | Ticker-Symbol: CBK).

Die Aktie bildete kürzlich mit 2,83 Euro ein neues 52-Wochen-Tief aus. Obwohl bereits die letzten Monate und Jahre alles andere als einfach für den Wert waren, hatte der Kursverlauf in den letzten Wochen eine besondere Dynamik entwickelt. Knapp vier Wochen zuvor rang die Aktie noch mit dem Widerstandsbereich um 6,8 Euro, ehe die Stimmung kippte. Nach dem Verlust der wichtigen Unterstützungen bei 5,0 Euro und 4,7 Euro brach der letzte Widerstand der „Bullen“ zusammen und die Aktie fand sich zügig im Bereich von 3,0 Euro wieder. Nach der Ausbildung des Tiefs war die Aktie um die Verteidigung der 3,0 Euro bemüht. Auf der Oberseite ging zuletzt nicht viel. Eine Erholung endete im Bereich von 3,7 Euro; also auf einem Kursniveau, das noch deutlich von dem relevanten Kursbereich um 4,7 Euro und 5,0 Euro entfernt ist. Zwei Punkte sind nun von zentraler Bedeutung für die Aktie. Auf der Unterseite darf das bisherige Tief nicht signifikant unterschritten werden. Sollte dieser Fall eintreten, muss die Lage neu bewertet werden. Auf der Oberseite müssen die 4,7 Euro bzw. 5,0 Euro zurückerobert werden, um eine charttechnische Entspannung herbeizuführen. Wenig überraschend steckt die Aktie der Deutschen Bank (WKN: 514000 | ISIN: DE0005140008 | Ticker-Symbol: DBK) in einer ganz ähnlichen Lage.

Nach dem Verlust der Unterstützung bei 6,0 / 5,8 Euro markierte die Aktie im Bereich von 4,46 Euro ihr aktuell gültiges 52-Wochen-Tief. Seitdem hält sie sich wacker oberhalb von 5,0 Euro. Ein erster Versuch, die 5,8 Euro zurückzuerobern, scheiterte jedoch. Kurzfristig muss es aber das Ziel sein, sich wieder oberhalb von 5,8 Euro respektive 6,0 Euro zu etablieren. Auf der Unterseite ist die Ausbildung eines neuen Tiefs zu vermeiden. Anderenfalls ist auch hier eine Neubewertung der Lage erforderlich.

 

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