Während sich der deutsche Aktienmarkt im Allgemeinen (noch) vergleichsweise stabil präsentiert, sieht das bei den Aktien unserer beiden heutigen Protagonisten Deutsche Bank und Commerzbank etwas anders aus. Beide Werte haben in der aktuellen Phase zu kämpfen. Ein belastbarer Korrekturboden will sich weder bei der Deutschen Bank noch bei der Commerzbank bislang ausbilden. Ganz im Gegenteil. Mittlerweile geht es ans Eingemachte.

Deutsche Bank – Chartbild trübt ein

Bereits unsere letzte Kommentierung zur Deutschen Bank (WKN: 514000  ISIN: DE0005140008  Ticker-Symbol: DBK) überschrieben wir am 23.06. mit „Das darf jetzt nicht passieren!“. Zum damaligen Zeitpunkt stand die eminent wichtige Unterstützungszone von 11,2 Euro / 11,0 Euro im Fokus des Handelsgeschehens.

Deutsche Bank

In der Folgezeit geriet die Aktie der Deutschen Bank weiter unter Druck. Der Bruch der 11,0 Euro eröffnete dem Wert weiteres Abwärtspotential auf der Unterseite. Aus charttechnischer Sicht geriet daraufhin die nächste Unterstützungszone um 10,0 Euro in den Mittelpunkt. Aufwärtstrend, die 200-Tage-Linie sowie wichtige Horizontalunterstützungen bilden in diesem Bereich ein wichtiges Cluster. Bis auf wenige „Meter“ näherte sich der Kurs bereits der „heißen“ Zone, drehte aber zunächst wieder nach oben ab. Ob damit jedoch die Gefahr gebannt ist, bleibt abzuwarten. Aus charttechnischer Sicht sollte die Deutsche Bank tunlichst einen Rücksetzer unter die 9,7 Euro vermeiden, anderenfalls würde eine Neubewertung der Lage unerlässlich werden. Auf der Oberseite ist die Aufgabenstellung ebenfalls klar definiert: Um für Entspannung zu sorgen, muss die Deutsche Bank die Zone 11,0 Euro / 11,2 Euro zurückerobern. Wenig überraschend hat auch das Chartbild der Commerzbank zuletzt ein paar kräftige Kratzer bekommen.

Commerzbank – Jetzt geht es ans Eingemachte

Die Aktie der Commerzbank (WKN: CBK100  ISIN: DE000CBK1001  Ticker-Symbol: CBK) musste zuletzt ebenfalls einige Rückschläge hinnehmen.

Commerzbank-Aktie

Seit dem markanten Hoch von Anfang Juni befindet sich die Commerzbank auf dem Rückzug. Die Lage spitzte sich kürzlich darüber hinaus noch einmal zu, nachdem es für den Wert unter die eminent wichtige Unterstützung von 6,0 Euro ging. Aktuell steht der nicht minder wichtige Unterstützungsbereich um 5,5 Euro im Fokus. Die Zone hat eine hohe Relevanz, bewegt sich knapp darunter doch auch noch die 200-Tage-Linie. Kurzum. Signifikant unter die 5,5 Euro sollte es nun nicht mehr gehen, anderenfalls müsste auch in diesem Fall die Lage neu bewertet werden. Um eine Entlastung herbeizuführen, muss die Commerzbank-Aktie zurück über die 6,0 Euro laufen.

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