HAMBURG (dpa-AFX) - Der auf Einkaufszentren spezialisierte Immobilienkonzern Deutsche Euroshop blickt mit gemischten Gefühlen auf das laufende Jahr. So soll der operative Gewinn gemessen am sogenannten Funds from Operations (FFO) bei 1,95 bis 2,05 Euro je Aktie liegen nach 1,98 Euro ein Jahr zuvor, wie das im SDax notierte Unternehmen auf Basis vorläufiger Zahlen am Dienstag nach Börsenschluss in Hamburg mitteilte. Mögliche Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf das Konsumverhalten und die Umsätze der Mieter seien darin noch nicht enthalten. Die Prognose ist weiter deutlich vom Vorkrisenniveau entfernt.

Unterdessen schnitt der Konzern 2021 besser ab als vermutet. Der operative Gewinn (FFO) ging zwar leicht um rund ein Prozent auf 122,2 Millionen Euro zurück. Allerdings waren das 1,98 Euro je Aktie und damit mehr, als der Vorstand sich in seiner Prognose zugetraut hatte. Der Umsatz ging um 5,5 Prozent auf 211,8 Millionen Euro zurück, das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag mit 152,5 Millionen Euro 5,4 Prozent niedriger. Unter dem Strich verbuchte Deutsche Euroshop nach einem Verlustjahr wieder einen Gewinn von 59,9 Millionen Euro. Testierte Zahlen will der Vorstand am 26. April vorlegen./ngu/jha/