FRANKFURT (dpa-AFX) - Das britische Pfund hat zu Wochenbeginn spürbar von der Fortsetzung der Brexit-Gespräche zwischen Großbritannien und der Europäischen Union (EU) profitiert. Am Montagmorgen stieg die Währung des Vereinigten Königreichs zum US-Dollar um mehr als ein Prozent auf rund 1,34 Dollar. Zum Euro legte das Pfund ebenfalls deutlich zu und kostete etwas mehr als 1,10 Euro.

Obwohl am Wochenende eine selbstgesetzte Frist ausgelaufen war, wollen Großbritannien und die EU weiter über ein Handelsabkommen für die Zeit nach dem Brexit verhandeln. Ohne Abkommen würden ab Anfang 2021 Zölle und andere Handelshemmnisse gelten, was nach Meinung vieler Fachleute vor allem die britische Wirtschaft hart treffen würde. Bereits in den vergangenen Monaten hatte das Pfund empfindlich auf Neuigkeiten zu den zähen Verhandlungen reagiert./bgf/stk