FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Eurokurs hat am Montag nach Weihnachten weiterhin deutlich über 1,13 US-Dollar notiert. Die Gemeinschaftswährung erreichte ihr bisheriges Tageshoch bei 1,1334 Dollar und notierte zuletzt bei 1,1318 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1310 (Mittwoch: 1,1301) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8842 (0,8849) Euro.

Marktbeobachter sprachen von einem weiterhin niedrigen Handelsvolumen. Viele Anlege hätten bereits ihre Bücher geschlossen. In der letzten Wochen des Jahres stehen kaum marktbewegende Konjunkturnachrichten auf der Agenda.

Der Euro erhält bereits seit Mitte letzter Woche etwas Rückenwind durch die insgesamt recht freundliche Stimmung an den Aktienmärkten. Der US-Dollar wurde daher als Reservewährung eher gemieden, wovon andere Devisen profitierten. Anleger hatten zuletzt darauf gesetzt, dass die rasche Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus in vielen Ländern der Welt die globalen wirtschaftlichen Aktivitäten nicht ganz so stark beschränkt wie zunächst befürchtet./la/nas