FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Dienstagvormittag nur wenig von der Stelle bewegt. Nach einem kurzzeitigen Fall unter die Marke von 1,19 US-Dollar kostete die Gemeinschaftswährung zuletzt 1,1910 Dollar. Das war etwas weniger als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs davor am Montagnachmittag auf 1,1891 Dollar festgesetzt.

Am Dienstag stehen nur wenige Konjunkturdaten auf dem Programm. In der Eurozone werden die Ergebnisse der monatlichen Verbraucherumfrage der EU-Kommission erwartet. In den USA werden Zahlen vom Immobilienmarkt veröffentlicht.

Daneben äußern sich sowohl in Europa als auch in den Vereinigten Staaten zahlreiche Zentralbanker. In den USA absolviert Notenbankchef Jerome Powell am Abend (MESZ) eine Parlamentsanhörung. Es geht vor allem um die Reaktion der Federal Reserve auf die Corona-Pandemie, aber auch um die aktuelle Ausrichtung der Geldpolitik.

In einer bereits veröffentlichten schriftlichen Erklärung bekräftigte Powell die wesentlichen Positionen der Federal Reserve. Wirtschaft und Arbeitsmarkt erholten sich von dem Einbruch in der Pandemie, allerdings in ungleichmäßigem Tempo. Die hohe Inflation von zuletzt fünf Prozent betrachtet die Fed weiterhin als übergangsweise Entwicklung. In absehbarer Zeit dürfte die Teuerung wieder auf den Zielwert der Fed von zwei Prozent fallen, erwartet Powell./bgf/mis