FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Dienstagvormittag nur wenig von der Stelle bewegt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,2150 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,2162 Dollar festgesetzt.

Entscheidende Impulse blieben am Vormittag aus. Inflationsdaten aus Frankreich und Italien bewegten die Devisenkurse nicht nennenswert, da bereits bekannte Zahlen lediglich bestätigt wurden.

Das britische Pfund geriet kurzzeitig etwas unter Druck, konnte sich aber wieder erholen. Das Pfund reagiert seit Monaten sehr empfindlich auf Neuigkeiten zu den Brexit-Verhandlungen mit der Europäischen Union. Jüngst hat es die Hoffnung einer vorsichtigen Annäherung gegeben. Es scheint aber weiterhin Differenzen in zentralen Fragen wie der Fischerei zu geben.

Am Dienstag stehen vor allem in den USA einige Konjunkturdaten an, die Anleger in den Blick nehmen dürften. Veröffentlicht werden etwa Stimmungsdaten und Produktionszahlen aus der Industrie. Im Euroraum äußert sich EZB-Chefvolkswirt Philip Lane./bgf/jsl/stk