FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich zu Wochenbeginn so gut wie nicht von der Stelle bewegt. Am Montagvormittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1785 US-Dollar und damit kaum mehr als am Morgen. In der vergangenen Woche war der Euro mit 1,1761 Dollar auf den tiefsten Stand seit Anfang November gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1782 Dollar festgesetzt.

Der Wochenauftakt verlief zunächst in ruhigen Bahnen. Am Devisenmarkt hielten sich die Kursschwankungen in engen Grenzen. Es wurde auf fehlende Impulse verwiesen. Zum Wochenstart werden keine entscheidenden Wirtschaftsdaten erwartet. Zentralbanker halten sich mit öffentlichen Auftritten weitgehend zurück.

Der Euro wird seit einiger Zeit durch einen aufwertenden Dollar unter Druck gesetzt. Gründe sind steigende Wachstumserwartungen in den USA und die schleppend verlaufende Impfkampagne in der EU. Zuletzt war der Druck seitens des Dollar aber nicht mehr ganz so stark./bgf/stk