FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Freitag trotz leichter Verluste an der Marke von 1,18 US-Dollar gehalten. Am Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1802 Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1809 Dollar festgesetzt.

Der Vormittagshandel verlief zwischen Euro und Dollar weitgehend impulslos. Die Zinsentscheidung der japanischen Notenbank hatte am Markt kaum Auswirkungen, sie beließ ihre herkömmliche Geldpolitik nahezu unverändert. Für Beachtung sorgte jedoch, dass die Zentralbank ein Programm gegen den Klimawandel auflegte. Es besteht aus zinslosen Krediten für klimafreundliche Investitionen und den Kauf "grüner" Anleihen in Fremdwährung. Das Vorgehen unterscheidet sich von der Klimastrategie anderer Notenbanken wie der EZB oder der Bank of England.

Zum Wochenausklang dürften Analysten und Anleger auch auf neue Konjunkturdaten aus den USA blicken. Veröffentlicht werden Umsatzzahlen aus dem Einzelhandel, die als Indikator für die Stärke des privaten Konsums gelten. Außerdem veröffentlicht die Uni Michigan ihre Umfrage unter Verbrauchern. Sie gibt Auskunft über die Konsumstimmung. In der Eurozone werden Inflationsdaten erwartet./bgf/jsl/jha/