FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Montag mit Kursverlusten in die neue Woche gestartet. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung im Tief 1,0503 US-Dollar und damit in etwa einen halben Cent weniger als am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag noch auf 1,0570 Dollar festgesetzt.

Der Euro bewegt sich damit wieder in der Nähe seines Ende April markierten Fünfjahrestiefs von 1,0471 Dollar. Die US-Währung profitiert schon seit einiger Zeit von der Aussicht auf deutlich höhere Leitzinsen in den Vereinigten Staaten. Die US-Notenbank Fed hat wegen der hohen Inflation die Zinswende eingeleitet und wird diese nach Meinung vieler Experten mit raschen und deutlichen Schritten fortsetzen. Die EZB dürfte wesentlich vorsichtiger vorgehen, wird erwartet.

Zu Wochenbeginn stehen nur wenige Wirtschaftsdaten mit größerer Bedeutung auf dem Programm. Analysten und Anleger dürften aber die Sentix-Konjunkturstimmung unter die Lupe nehmen. Der Indikator gibt Hinweise auf den Zustand der Konjunktur und gehört zu den frühesten Stimmungsdaten im jeweiligen Monat./bgf/eas