FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Freitag weiter nachgegeben und ist auf rund 1,21 US-Dollar gefallen. Am Vormittag kostete die Gemeinschaftswährung im Tief 1,2104 Dollar und damit etwas weniger als in der Nacht zuvor. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,2187 Dollar festgesetzt.

Noch am Donnerstagmittag hatte der Euro mit rund 1,22 Dollar etwa einen Cent mehr gekostet als aktuell. Allerdings hat der Dollar seither starken Rückenwind bekommen. Auslöser waren robuste Konjunkturdaten vom US-Arbeitsmarkt und aus dem Dienstleistungssektor. In der Folge hat der Dollar zu vielen Währungen deutlich an Boden gewonnen.

Auch vor dem Wochenende stehen in den USA wichtige Konjunkturdaten auf dem Programm. Die Regierung veröffentlicht ihren monatlichen Arbeitsmarktbericht. Nach einem enttäuschenden April wird für den Berichtsmonat Mai mit einem robusteren Ergebnis gerechnet.

Daneben äußern sich einige ranghohe Notenbanker, darunter US-Notenbankchef Jerome Powell und EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Bemerkungen zur aktuellen geldpolitischen Ausrichtung sind jedoch eher nicht zu erwarten, da es bei den Auftritten um das grundsätzliche Thema der Auswirkungen des Klimawandels auf den Finanzsektor geht./bgf/jha/