FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Donnerstag leicht nachgegeben. Am Vormittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1240 US-Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Leicht belastet wurde der Euro durch einen stärkeren Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,1280 Dollar festgesetzt.

Am Donnerstag stehen in der Eurozone nur wenige Konjunkturdaten auf dem Plan. In Deutschland erholte sich die GfK-Konsumstimmung spürbar von ihrem Einbruch in der Corona-Krise. Die Verbraucherstimmung bewegt die Finanzmärkte allerdings selten. Im Laufe des Tages äußern sich einige hochrangige Notenbanker aus den Reihen der EZB. Zudem veröffentlicht die EZB ihr Protokoll zur jüngsten Zinssitzung.

In den USA werden Zahlen zum Wirtschaftswachstum im ersten Quartal veröffentlicht, es handelt sich jedoch lediglich um eine dritte Schätzung. Außerdem gibt die US-Regierung ihre wöchentlichen Zahlen vom Arbeitsmarkt bekannt. Bis zuletzt haben die Daten wenig Hoffnung geweckt, dass sich an der desaströsen Lage am Jobmarkt etwas Wesentliches ändert. Die US-Wirtschaft wurde durch die Corona-Krise massiv getroffen./bgf/jha/