FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Freitag weiter in der Nähe seines tiefsten Stands seit gut 14 Monaten gehalten. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1580 US-Dollar. In der Nacht war sie mit 1,1563 Dollar auf den tiefsten Stand seit Mitte Juli 2020 gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1579 Dollar festgesetzt.

Zum Wochenausklang stehen sowohl in Europa als auch den USA einige wichtige Konjunkturdaten auf dem Programm. Im Euroraum werden unter anderem Inflationsdaten erwartet. Die Teuerung dürfte von bereits erhöhtem Niveau aus weiter ansteigen. Geldpolitische Reaktionen der EZB dürften damit aber nicht verbunden sein, da die Notenbank die Entwicklung als größtenteils temporär bewertet.

In den USA wird der ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie erwartet. Der Indikator, abgeleitet aus einer Unternehmensumfrage, gibt Auskunft über den konjunkturellen Zustand der weltgrößten Volkswirtschaft./bgf/jha/