FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich zum Wochenstart trotz leichter Verluste über der Marke von 1,01 US-Dollar gehalten. Am Montagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0150 Dollar und damit etwas weniger als am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs vor dem Wochenende auf 1,0163 Dollar festgesetzt.

Der Euro bewegt sich damit knapp über seinem 20-jährigen Tiefstand, den er in der vergangenen Woche markiert hatte. Auch zur Parität mit dem Dollar, also einem Tauschverhältnis eins zu eins, ist es nicht mehr weit. Ein wichtiger Grund für die Euro-Schwäche ist die Furcht vor einer Energiekrise in Europa. Am Montag beginnt die wartungsbedingte Abschaltung der Gas-Pipeline Nord Stream 1. Befürchtet wird, dass der Gasfluss aus Russland wegen des Ukraine-Kriegs dauerhaft zum Stillstand kommt.

Konjunkturdaten stehen zu Beginn der Woche nur wenige auf dem Programm. Aus der Reihe hochrangiger Notenbanker meldet sich unter anderem Bundesbankpräsident Joachim Nagel zu Wort./bgf/jha/