NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat am Montag in einem unruhigen Handel per saldo wenig verändert notiert. Nachdem die Gemeinschaftswährung zunächst verlor und unter die Marke von 1,21 Dollar fiel, kletterte sie im europäischen Nachmittagsgeschäft bis auf 1,2166 Dollar. Im New Yorker Handel kostete sie zuletzt 1,2125 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,2128 (Freitag: 1,2159) Dollar festgesetzt, der Dollar damit 0,8245 (0,8224) Euro gekostet.

Thema des Tages am Devisenmarkt war der Brexit. Die Zeit für ein Handelsabkommen zwischen Großbritannien und der EU nach dem endgültigen Brexit Ende 2020 wird immer knapper. Da die Meinungen in wichtigen Bereichen immer noch auseinander gehen, herrscht die Sorge vor, dass die Verhandlungen scheitern könnten. Das britische Pfund stand zunächst deutlich unter Druck, berappelte sich zuletzt aber wieder ein wenig.

Im Streit über den Brexit-Handelspakt soll nun ein persönliches Treffen auf höchster Ebene den Durchbruch bringen. Der britische Premierminister Boris Johnson werde in den kommenden Tagen nach Brüssel reisen, um mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die schwierigsten Fragen zu klären, teilte die EU-Kommission am Montagabend nach einem Telefonat Johnsons mit von der Leyen mit./bgf/ajx/men