FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Freitag knapp über seinem zur Wochenmitte markierten 15-Monatstief gehalten. Am Vormittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1545 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1562 Dollar festgesetzt.

Der Vormittagshandel verlief zunächst ruhig und ohne entscheidende Impulse. Für etwas Erleichterung an den Märkten sorgte die vorläufige Einigung im US-Schuldenstreit. Republikaner und Demokraten einigten sich auf eine Anhebung der Schuldengrenze bis Anfang Dezember. Eine längerfristige Lösung steht zwar noch aus, ein Zahlungsausfall der USA wurde jedoch zunächst verhindert.

Vor dem Wochenende richtete sich die Aufmerksamkeit an den Finanzmärkten auf Arbeitsmarktdaten aus den USA. Es steht der monatliche Arbeitsmarktbericht der Regierung an. Dem Bericht wird hohe Bedeutung für die kurzfristige Geldpolitik der US-Notenbank Fed zugesprochen. Die Fed will ihre milliardenschweren Wertpapierkäufe bald zurückfahren und macht den konkreten Zeitpunkt vom Zustand des Arbeitsmarkts abhängig./bgf/mis