FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Montag in einem überwiegend ruhigen Umfeld etwas gestiegen. Am Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1215 US-Dollar und damit etwas mehr als im frühen Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,1210 Dollar festgesetzt.

Am Markt war die Rede von einem unspektakulären Handel mit wenig kursbewegenden Nachrichten. Die US-Währung gab gegenüber vielen anderen Devisen etwas nach, wovon auch der Euro profitierte. Ansonsten blieb es am Devisenmarkt ruhig.

Zum Wochenstart stehen nur wenige Wirtschaftsdaten an, die an den Finanzmärkten für Bewegung sorgen könnten. Aus der Eurozone werden Zahlen zur Verbraucherstimmung erwartet. Außerdem äußern sich einige hochrangige Notenbanker aus den Reihen der EZB. In den USA werden Daten vom Immobilienmarkt veröffentlicht.

Großbritanniens Notenbankchef Andrew Bailey hat unterdessen eine wesentliche Änderung für die wohl weit in der Zukunft liegende geldpolitische Straffung signalisiert. In einem Meinungsbeitrag für die Nachrichtenagentur Bloomberg deutete Bailey an, dass zuerst die durch Anleihekäufe angeschwollene Notenbankbilanz reduziert werden könnte, bevor der Leitzins steige. Sein Vorgänger, der Kanadier Mark Carney, hatte die Reihenfolge stets umgekehrt angegeben. Das Pfund reagierte kaum auf die Äußerungen./bgf/jsl/jha/