FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat zu Wochenbeginn weiter über der Marke von 1,18 US-Dollar notiert. Am Montagvormittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1860 Dollar und damit geringfügig mehr als am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs vor dem Wochenende auf 1,1854 Dollar festgelegt.

Starke Impulse gab es im Vormittagshandel zunächst nicht. Auch im Tagesverlauf stehen nur wenige Konjunkturdaten auf dem Programm, die am Devisenmarkt für Bewegung sorgen könnten. Produktionsdaten aus den Industrieunternehmen des Euroraums dürften eine anhaltende Erholung von der Corona-Krise anzeigen, allerdings mit vermindertem Tempo. Bereits bekannte nationale Daten haben dieses Bild schon vorgezeichnet.

Im Laufe der Woche rückt zunehmend die Geldpolitik in den Blick. Großes Interesse dürfte die Zinssitzung der US-Notenbank Fed am Mittwoch auf sich ziehen. Es werden zwar keine großen Weichenstellungen erwartet. Die Zentralbank veröffentlicht aber neue Prognosen zu Wachstum, Inflation und Leitzins. Fachleute erwarten, dass wegen der Corona-Krise für die nächsten Jahre Zinsen an der Nulllinie signalisiert werden./bgf/stk