FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat zu Beginn des neuen Jahres zugelegt. Am Montagvormittag kostete die Gemeinschaftswährung bis zu 1,23 US-Dollar und damit gut einen halben Cent mehr als im asiatischen Handel. Ende vergangenen Jahres war der Euro zeitweise auf 1,2310 Dollar gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit April 2018. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstag auf 1,2271 Dollar festgelegt.

Zum Wochenstart profitierte der Euro vor allem von einem auf breiter Front schwächeren Dollar. Die amerikanische Währung wurde durch die überwiegend gute Stimmung an den Finanzmärkten belastet. Die Hoffnung auf flächendeckende Corona-Impfungen in diesem Jahr sowie die starke finanzielle Unterstützung durch Notenbanken und Staaten stützt die Stimmung.

Hinzu kamen solide Konjunkturdaten aus der Eurozone. Die Industriestimmung hellte sich im Dezember auf und sorgte für konjunkturelle Zuversicht an den Märkten. Allerdings ist die Industrie wesentlich weniger von den jüngsten Corona-Beschränkungen betroffen als die Dienstleister. Die Umfragewerte für den Bereich Dienstleistungen werden im Laufe der Woche erwartet./bgf/jkr/jha/