FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Donnerstag den höchsten Stand seit zwei Monaten erreicht. In der Nacht kostete die Gemeinschaftswährung bis zu 1,2150 US-Dollar und damit so viel wie letztmalig Ende Februar. Am Vormittag fiel der Kurs auf 1,2120 Dollar zurück. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,2070 Dollar festgesetzt.

Der Euro profitierte von einer Dollarschwäche nach jüngsten Beschlüssen der US-Notenbank Fed. Die amerikanische Zentralbank hatte am Mittwochabend den Leitzins weiter an der Nullmarke gehalten und keinerlei Signale für eine geldpolitische Wende geliefert. Daher geriet der US-Dollar unter Druck. Am Vormittag konnte der Dollar jedoch einen Teil seiner Verluste wettmachen, der Euro verlor im Gegenzug etwas an Boden.

Im Tagesverlauf steht eine ganze Reihe von Konjunkturdaten auf dem Programm. Ein Höhepunkt sind Wachstumsdaten aus den USA für das erste Quartal. Es äußern sich zudem einige Notenbanker aus den Reihen der Federal Reserve. In Deutschland werden Inflationszahlen für den Monat April erwartet./bgf/jkr/stk