FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Montag zugelegt. Am Vormittag baute er die Kursgewinne aus dem frühen Handel etwas aus und erreichte ein Tageshoch bei 1,2145 US-Dollar. Am Freitagabend war die Gemeinschaftswährung etwas tiefer bei 1,2120 Dollar gehandelt worden, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,2108 Dollar festgesetzt hatte.

Marktbeobachter sprachen zum Wochenauftakt von einer Dollar-Schwäche, die dem Euro im Gegenzug etwas Auftrieb verlieh. Eine allgemein freundliche Stimmung an den Finanzmärkten mit Kursgewinnen an den asiatischen Aktienmärkten belastete den amerikanischen Dollar. Eine ähnliche Entwicklung zeigte sich auch beim japanischen Yen, der von Anlegern ebenfalls als sichere Anlage geschätzt wird. Die aktuell stärkere Risikofreude der Investoren setzte den Yen im Handel zu allen anderen wichtigen Währungen unter Druck.

Zu den Gewinnern am Devisenmarkt zählte hingegen das britische Pfund. Nach Fortschritten bei der Impfkampagne im Kampf gegen die Corona-Pandemie konnte das Pfund zu fast allen wichtigen Währungen zulegen. Am Wochenende war bekannt geworden, dass in Großbritannien mittlerweile 15 Millionen Einwohnern ein Corona-Impfstoff verabreicht wurde. Dagegen verläuft die Impfkampagne in den Staaten der EU nach wie vor schleppend.

Im weiteren Tagesverlauf wird ein eher impulsarmer Handel erwartet. Es stehen nur vergleichsweise wenige wichtige Konjunkturdaten auf dem Programm. Außerdem bleiben die Börsen in den USA wegen eines Feiertags geschlossen und fallen als Impulsgeber aus./jkr/bgf/stk