NEW YORK (dpa-AFX) - Für den Euro ist es nach dem Schwächeanfall vom Vortag am Mittwoch wieder etwas nach oben gegangen. Die Hoffnung auf eine Lösung im Brexit-Streit stützte die Gemeinschaftswährung, die im New Yorker Handel zuletzt 1,1753 US-Dollar kostete. Im europäischen Mittagshandel war sie noch bis auf 1,1720 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1750 (Dienstag: 1,1787) Dollar festgesetzt und der Dollar hatte damit 0,8511 (0,8484) Euro gekostet.

Die Europäische Union (EU) will die von Großbritannien gesetzte Frist für eine Einigung auf einen Handelspakt ignorieren und intensiv weiter verhandeln. Dies geht aus einem Entwurf des Abschlussdokuments zum EU-Gipfel hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorlag. Der britische Premierminister Boris Johnson hatte mit dem Rückzug vom Verhandlungstisch gedroht, falls bis zum 15. Oktober kein Kompromiss mit der EU gefunden ist.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete zudem unter Berufung auf ungenannte Quellen, dass Großbritannien die Verhandlungen mit der EU doch nicht abbrechen will, wenn bis zu diesem Donnerstag keine Einigung kommt. Von den Meldung profitierte vor allem das britische Pfund, dass zu allen Währungen zulegte./gl/he